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| 12. Juli 2007 Badische Zeitung |
Kleiner, aber feiner Chor beeindruckt in Amoltern
Gelungenes Benefizkonzert von TonArt in der Vituskirche
ENDINGEN-AMOLTERN(vi).Hochmotiviert präsentierten sich die 13 Sängerinnen und Sänger des Kenzinger Ensembles TonArt bei ihrem Benefizkonzert zugunsten des Kirchenbaufördervereins St. Vitus am Sonntagabend in Amoltern. Es war nicht das erste Konzert dieser Art im kleinsten Endinger Ortsteil. Bereits im Februar 2004 hatte der kleine, aber feine Chor sich für den Förderverein engagiert, zwei Jahre später folgte ein weiteres Benefizkonzert. Doch aller gutenDinge sind bekanntlich drei und so konnten die vielen Zuhörer am Sonntag einen weiteren Auftritt des Chors in der Amolterer Pfarrkirche genießen.
TonArt ist aus einem Singprojekt der evangelischen Kirchengemeinde Kenzingen hervorgegangen und besteht derzeit ais 13 jungen Frauen und Männern, die sich der Musik ganz unterschiedlicher Stilrichtungen verschrieben haben. Dirigiert wird das Ensemble von Ekkehard Weber, der seit vielen Jahren Dozent an derMusikhochschule in Freiburg ist. Für das diesjährige Sommerhighlight in Amoltern hatte der Chor ein komplett neues Sommerprogramm einstudiert. Unter demMotto Summertime kam ein bunt gemischtes A-Cappella-Programm zur Aufführung. So erfreute TonArtmit dem gleichnamigen Stück Summertime von George Gershwin, aber auch mit geistlichen und weltlichen Liedern aus sechs Jahrhunderten. Insgesamt umfasste das Programm an die 20 Titel. Eswar einGenuss, die die rhythmische Präzision und die Feinabstimmung des kleinen Ensembles mitzuerleben. Ekkehard Weber hob den Taktstock und mit dem Gloria von Oliver Barton legte man los. Der Bogen der geistlichenMusik spannte sich von einer lateinischen Messe des Komponisten Jean-Luc Bertel über ein ostkirchliches Marienlied von Rachmaninov und der Zeltmissionsathmosphäre eines amerikanischen Vater unsers bis hin zu den Spirituals der schwarzen Sklaven auf den Baumwollfeldern und Zuckerrohrplantagen der Neuen Welt. TonArt erfreute aber auch mit Liebeslieder und Trinkliedern aus der französischen Renaissance und einem Abendlied des französischen Barock. Auch I dont wanna miss a thing oder A life for me bis hin zumTitel Hit the road, Jack drehte sich umLiebesgeschichten. In Vertretung des Kirchenbaufördervereinsvorsitzenden dankte Ortsvorsteherin Cornelia Vollherbst die Sängerinnen- und Sänger von TonArt für ihr Engagement und den vielen Konzertbesuchern aus der ganzen Region für ihre Spenden, die in die Kirchenrenovation fließen. Draußen vor der Kirche gabs zumAbschluss noch ein GlasWein.

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