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Männerchöre und TonArt begeisterten
Goldene Stimmgabel für Thomas Trappe, der 25 Jahre Dirigent
bei der Harmonie Oberweier ist
FRIESENHEIM-OBERWEIER (rb). Ein seltenes Silber-Jubiläum konnte Dirigent Thomas Trappe im Rahmen des Liederabends am Samstag beim Männergesangverein Harmonie Oberweier feiern: In Würdigung seiner Verdienste um den Männerchor der Harmonie in 25-jähriger Tätigkeit als Chorleiter zeichnete Vorsitzender Richard Stuber den engagierten, bei Sängern und Freunden anspruchsvoll interpretierten Chorgesangs gleichermaßen beliebten und anerkannten Dirigenten mit einer Goldenen Stimmgabel aus. Schon bald nach dem Trappe im Jahr 1976 den Taktstock bei der Harmonie Oberweier übernommen
hatte, konnte sich, so Vorsitzender Stuber, der Chor musikalisch und personell weiterentwickeln. Erste Glanzlichter setzten Chor und Dirigent beim Konzert zum 80-jährigen Bestehen des Männergesangvereins im Jahr 1979. Menschlich und musikalisch ein Vorbild charakterisierte Stuber das Wesen des Jubilars, der die Gabe besitze, die Menschen von der Schönheit des Singens zu überzeugen. Thomas Trappe hat in den 25 Jahren seines Wirkens beim MGV Harmonie Oberweier über 1000 Singstunden geleitet, den Chor bei 400 öffentlichen Auftritten dirigiert und dabei über 60000 Kilometer von Durbach nach Oberweier zurück gelegt. Bürgermeister Armin Roesner, der Vorsitzende des Gastchores MGV Altdorf, Bernhard Neumaier und Ortsvorsteher Richard Haas reihten sich in die Gratulationscour ein und überreichten Präsente. Herauf, herauf, oh heil´ges Himmelslicht mit dem Lied Sonnenaufgang von Peter Cornelius hieß der Männerchor unter Thomas Trappe Zuhörer und Ehrengäste, darunter Bezirkschorleiter Reinhard Ruf und Ehrenmitglied Fritz Schwend sowie einige Sangesfreunde aus Gaggenau-Oberweier beim ersten Liederabend in der fast voll besetzten Waldmattenhalle musikalisch willkommen, um nach dem Volkslied O Täler weit, o Höhen und Friedrich Silchers Entschuldigung mit Der Lenz und ich und du einen bunten Farbklecks unter den ersten Liedblock zu setzen. Den zweiten Part des musikalischen Programms übernahm der Männergesangverein Altdorf, der unter Chorleiter Alfred Wagner nach zwei Frühlingsliedern mit dem vielversprechenden Titel Balkanfeuer, eine Melodienfolge slawischer Volksweisen, ein Highlight in das anspruchsvolle Programm zauberte.
Mit einem breit gefächerten Repertoire von Silchers Ich weiß nicht was soll es bedeuten über Oldfields Moonlight Shadow, das Spiritual Down by the River-Side und das Volkslied Am Brunnen vor dem Tore von Schubert, sang sich der Kenzinger Chor TonArt schnell in die Herzen der Zuhörer. Die reife Leistung wurde mit besonders herzlichem Applaus honoriert, zumal der Chor auf seinen kurzfristig erkrankten Dirigenten Ekkehard Weber verzichten musste und sich trotz dieses Mankos achtbar aus der Affäre zog.
In seinem zweiten Melodienblock sang der Männerchor der Harmonie von schönen Mädchen, edlem Wein und fröhlichen Zechern. Den musikalischen Höhepunkt hatten sich die Verantwortlichen indes für den Schluss des Konzertprogramms aufgespart: Von Thomas Trappe und Alfred Wagner abwechselnd dirigiert, intonierte der kombinierte Männerchor Altdorf/Oberweier zunächst Franz Schuberts Die Nacht und Südliche Sommernacht von Otto Groll, nach Rosenstengels schottischer Volksweise Abschiedslied entließen die Zuhörer den Gesamtchor erst nach der Zugabe Aus der Traube in die Tonne von der Bühne der Waldmattenhalle.
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